Oldenburg ist „Niedersächsische Klimakommune 2020“

September 2020

Die Stadt Oldenburg darf sich erneut mit dem Titel „Niedersächsische Klimakommune“ schmücken. Beim Wettbewerb „Klima kommunal“, den die kommunalen Spitzenverbände und das Niedersächsische Umweltministerium ausrichten, wurden damit die Solar- und Bildungsinitiativen der Stadt gewürdigt. Verbunden ist die Ehrung mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Oldenburg trägt bereits zum zweiten Mal nach 2016 den Titel. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bekam die Auszeichnung am Dienstag, 8. September 2020 vom Niedersachsens Umwelt-Staatssekretär Frank Doods überreicht. Hier erfahren Sie mehr über die Preisverleihung und dem Wettbewerbsbeitrag »

Gut fürs Portemonnaie und fürs Klima

März 2020
Der Ende vergangenen Jahres ins Leben gerufene Oldenburger Strom-Check der städtischen Energiespar- und Klimaschutzinitiative Klima(+)Oldenburg bietet sein Angebot seit Ende März 2020 telefonisch an. Wer den kostenlosen Service nutzen möchte, erreicht den Berater im Fachdienst Umweltmanagement montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 13.30 Uhr unter Telefon 0441 235-3486. Es ist auch möglich, eine E-Mail an energie(at)stadt-oldenburg.de mit dem Betreff „Strom-Check“ oder „OSC“ (Oldenburger Strom-Check) zu senden und dabei eine Uhrzeit, zu der man am besten zu erreichen ist, anzugeben. Der Stromberater nimmt dann Kontakt auf.

Ziel ist eine qualifizierte Beratung zur Senkung des Stromverbrauchs, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und damit gleichzeitig die Stromkosten der Verbraucherinnen und Verbraucher zu reduzieren. Die Einsparpotenziale sind in der Regel erheblich.

Ein kleiner zusätzlicher Anreiz: Ab sofort bekommen nicht nur alle Haushalte, die einen „Vor-Ort-Termin“ wahrnehmen, sondern auch die Haushalte, die eine ausführliche telefonische Beratung in Anspruch nehmen, ein Exemplar der Broschüre „Lassen Sie den Blitz in Ihre Stromrechnung einschlagen!“ mit den 80 besten Stromspartipps gratis dazu.

Zuschüsse für klimafreundliche Photovoltaikanlagen sichern

März 2020

Während draußen der Frühling erwacht und die Sonne scheint, verlagert sich der Alltag in Zeiten der Corona-Krise für viele Familien notgedrungen in die eigenen vier Wände. Ganz gleich, ob im Kinderzimmer die Spielekonsole läuft oder am Schreibtisch der Computer: Die vermehrte Zeit zu Hause geht einher mit einem steigenden Stromverbrauch. Wer jetzt überlegt, in sein Haus zu investieren und seine Energiekosten durch die Nutzung von Solarenergie zu senken, wird von der Stadt Oldenburg mit bis zu 1.000 Euro bezuschusst. 

Das Förderprogramm ist eine erfolgreiche Maßnahme des integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes, um die Umstellung auf regenerative Energien in Oldenburg voranzubringen. Mit dem Förderprogramm Photovoltaik konnten allein im Jahre 2019 rund 220 Kilowattpeak an Anlagenleistung mit einer Investitionssumme von rund 485.000 Euro zugesagt werden. Bilanziell können mit dieser Leistung knapp 50 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden. 

Im Vorfeld können sich Interessierte auch über das Solardachkataster der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/solardachkataster » informieren, ob das eigene Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Für alle, die gerne ein persönliches und unabhängiges Beratungsgespräch bei sich zu Hause möchten, bietet die Stadt Oldenburg auch eine geförderte Solarstromberatung an. Ein Energieberater oder eine Energieberaterin informiert in einer circa 45-minütigen Beratung Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer darüber, wie sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren und nutzen können.

Weitere Informationen zu Förderanträgen und Beratungen für Photovoltaikanlagen gibt es telefonisch unter der Nummer 0441 235-2847.

Klima(+)Oldenburg stellt das Veranstaltungsprogramm 2020 vor

Januar 2020

Im neuen Jahresprogramm der Energiesparinitiative Klima(+)Oldenburg werden elf Fachvorträge rund um den Klimaschutz und die Gebäudesanierung angeboten. Mehrere Klima(+) Montagsvorträge behandeln Themen zu energieeffizientem Neubau und energetischer Altbausanierung, Schimmelvermeidung, Lüftungsanlagen, Qualitätskontrolle und Nutzung erneuerbarer Energien. Fachvorträge zur Elektromobilität, zum Klimaschutz im Alltag und Klimawandel in der Region ergänzen das Programm. Darüber hinaus sind Besichtigungs- und Beratungstermine, zum Beispiel im Rahmen der Nordhausmesse im Februar oder der Klima(+)Altbausanierungstage im Juni geplant. An diesem Termin können bau- und sanierungsinteressierte Bürger bei der Besichtigung der Objekte mit Eigentümern, Planern und Energieexperten ins Gespräch kommen.

Hier geht es zur Internetseite von Klimaplus mit der Veranstaltungsübersicht »

25.000 Euro Preisgeld für GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“

November 2019

Oldenburg gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde für die GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“ vergeben. Mit dieser Geocaching-Tour, bei der die Teilnehmenden Klimaschutzprojekte in Oldenburg aufspüren, macht die Stadt auf spielerische und unkonventionelle Weise auf das Thema Klimaschutz aufmerksam und erreicht so unterschiedliche Zielgruppen. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Stimmen zur Auszeichnung
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie unterstreicht den hohen Stellenwert, den der kommunale Klimaschutz für die Stadt Oldenburg schon jetzt genießt. Das Preisgeld werden wir unserem Umweltbildungszentrum zukommen lassen und unsere Aktivitäten im Bereich schulischer Umweltbildung noch weiter stärken“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan nahm den Preis am Dienstag, 5. November 2019, stellvertretend für den Oberbürgermeister in Berlin entgegen. „Klimaschutz muss den Bürgerinnen und Bürgern auf vielfältige Weise zugänglich gemacht werden. Mit der Geocaching-Tour ist es der Stadt gelungen, einen originellen Zugang zu eröffnen“, betont Uhrhan.

Hier geht es zu den Klimaschätzen »

Oldenburger Neubauberatung

Oktober 2019

Die Stadt Oldenburg fördert die Beratung von Neubauten, die als Niedrigst-, Null- oder Plusenergiehäuser errichtet werden sollen. Bauherrinnen  und Bauherren sollen durch eine unabhängige und kostengünstige Impulsberatung motiviert werden, sich für einen zukunftsfähigen, klimafreundlichen Effizienzhausstandard zu entscheiden. Gefördert wird eine unabhängige Beratung für Neubauvorhaben mit ein bis zwei Wohneinheiten im Stadtgebiet Oldenburg. Das Angebot umfasst eine 120 minütige Impulsberatung durch qualifizierte Energieberater im Wert von 200 Euro. Die Antragstellerin beziehungsweise der Antragsteller trägt davon einen Eigenanteil von 40 Euro.
Die Beratungsschwerpunkte sind entwurfstechnische, bauliche und haustechnische Anforderung für den so genannten KfW Effizienzhausstandart 55 und besser sowie die Nutzung erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung von Bauwerksmehrkosten, Einsparungen sowie Fördermittel. Hier geht es zum Förderprogramm »