Bund-Länder-Gespräche werden abgewartet

Modellversuch startet voraussichtlich am 19. April

Das Niedersächsische Modellvorhaben zur Öffnung von Einzelhandelsgeschäften, Gastronomie und Kulturangeboten in mehreren Kommunen wird später als geplant an den Start gehen.

Ursprünglich wollten die Stadt Oldenburg und weitere Kommunen in Niedersachsen am Montag, 12. April 2021, starten.

Wegen der kurzen Vorbereitungszeit und der am 12. April anstehenden Bund-Länder-Gespräche über die aktuelle Corona-Lage wird der Start in Oldenburg nunmehr jedoch auf den 19. April verlegt. 

Die Stadt Oldenburg hatte sich erfolgreich beim Land Niedersachsen als Modellkommune zur Öffnung von Läden, Kultur und Außengastronomie beworben. In einem zunächst auf drei Wochen angelegten Projekt soll die Innenstadt dank umfangreicher Corona-Schnelltests, digitaler Kontaktverfolgung und Maskenpflicht als „sichere Zone“ ausgewiesen werden, um Angebote schrittweise zu öffnen.

Sicherheit steht an erster Stelle

„Auch wenn wir alle nun mit Hochdruck auf den Start hinarbeiten, kann das Modellvorhaben nur starten, wenn sich das Infektionsgeschehen in Oldenburg weiterhin auf vergleichsweise moderatem Niveau bewegt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das gesamte Konzept zum Modellvorhaben ist auf den Schutz und die Sicherheit der Menschen ausgerichtet“, hebt Krogmann hervor. Das Konzept können Sie hier herunterladen » (PDF, 1,3 MB)

Vier Service-Stationen für City-Pass

Über Service-Stationen an vier Hauptzugängen (Schlossplatz, Julius-Mosen-Platz, Waffenplatz und Lappan) sollen Besucherinnen und Besucher gegen Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses vom gleichen Tag einen sogenannten „City-Pass“ erhalten. Die Berechtigung, an diesem Tag Geschäfte, Straßencafés und das Staatstheater zu besuchen, wird durch ein farblich leicht zu erkennendes Kontrollband am Handgelenk sichtbar gemacht. Pässe gibt es im ersten Schritt nur für Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz in Oldenburg oder einer direkt angrenzenden Gemeinde haben.

Kontaktformular für Unternehmen

Die Stadtverwaltung hat am Dienstag, 6. April, in einem Schreiben an die Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhaber von Handel und Gastronomie über die Umsetzung des Modellvorhabens und Voraussetzungen für die Anbindung an das City-Pass-System informiert. Es wurde ein Kontaktformular zur vorläufigen Registrierung » eingerichtet. Die rechtlichen Rahmenbedingungen – unter anderem zur Festlegung des Modellgebiets und zu Rechten und Pflichten der beteiligten Unternehmen – werden in einer Allgemeinverfügung geregelt, die von der Stadt im Laufe dieser Woche erlassen werden wird.

Fragen und Antworten zum Modellprojekt

Zentrale Fragen und Antworten (FAQ) » zur Ausgestaltung haben wir für Sie zusammengestellt. Die Seite wird ständig aktualisiert.